Alzheimer Gedächtniszentrum
Leitung: Fr. Prof. Dr. E. Meisenzahl
An der Alzheimer Demenz leiden gegenwärtig in Deutschland etwa 1 Million Menschen, sie ist damit die häufigste psychiatrische Erkrankung im Alter. Die Prävalenz der Demenz liegt bei über 65-Jährigen in Deutschland im Mittel bei 7,2%. Als Folge der demographischen Entwicklung wird die Zahl der Erkrankten von ca. 1,5 Mio. im Jahr 2030 auf über 2 Mio. im Jahr 2050 ansteigen.
Die Diagnosestellung im frühen Erkrankungsstadium der Demenz vom Alzheimer-Typ ist mit Unsicherheit behaftet, da eine Abgrenzung zu anderen neurodegenerativen Erkrankungen, verschiedenen sekundären Demenzformen und depressiven Syndromen klinisch schwierig ist. Gerade in diesem Stadium ist eine eindeutige diagnostische Zuordnung wichtig, da die therapeutischen Maßnahmen sehr verschieden ausfallen und pharmakotherapeutische Interventionen zu einem frühen Zeitpunkt erfolgreicher sind.
Die Kombination der Erkenntnisse von genetischen Ursachen, Biomarkern und Bildgebung in der Aufklärung von Demenzen ist von größter Wichtigkeit in der Herausforderung, Modelle für ein gelingendes Altern einhergehend mit dem zunehmenden demographischen Wandel der modernen Gesellschaft zu finden.
Ziel des Alzheimer Gedächtniszentrums ist es, in einem multimodalen Ansatz die best möglichste Diagnostik und Therapie unseren Patienten anzubieten und gleichzeitig auf höchstem Niveau Ursachen demenzieller Erkrankungen aufzuklären.