Tourette-Forschung

Leitung: Prof. Dr. N. Müller

 

Das Tourette-Syndrom zeichnet sich aus durch das Auftreten multipler motorischer und Vokal-Tics.

Ein Tic ist eine unwillkürliche, plötzliche, schnelle, wiederholte, arrhythmische, stereotype Bewegung oder Lautäußerung.

Zusätzlich besteht die zeitweilige willkürliche Unterdrückbarkeit von Tics, wobei dies sehr heterogen auftreten kann: bei häufiger Ticfrequenz können diese unter Umständen nur für wenige Sekunden unterdrückt werden, nicht selten ist dies aber auch über Stunden möglich, etwa bis sich die unterdrückten Tics zu einem unbeobachteten Zeitpunkt entladen – oft abends und in Entspannungssituationen.

Unter Stressbedingungen kommt es oft zu einer Exazerbation der Tics.

 

 
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