Schwerpunktstation für affektive Störungen (Station D1)
Leitung: Prof. Dr. N. Müller
Als Teil einer universitären Einrichtung liegen unsere Aufgaben in den Bereichen: Patientenversorgung, Lehre und Ausbildung und Forschung. Unser Therapiekonzept besteht aus den drei Säulen Pharmakotherapie, Verhaltenstherapie und Soziotherapie.
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Das Stationsteam besteht aus:
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Schwerpunkte Auf der Schwerpunktstation für affektive Störungen werden in erster Linie Patienten mit Depressionen und Angsterkrankungen diagnostiziert und behandelt. |
Station
Die Station umfasst 12 Betten. Es gibt Vierbettzimmer, Zweibettzimmer und Einzelzimmer.
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Behandlungskonzept Die Behandlungskonzepte sind eng mit der Schwerpunktstation für Depressionen (Station C1; OA PD Dr. F. Padberg) abgestimmt. An die Station D1 angegliedert sind die Angstambulanz sowie die Organisation der Elektrokonvulsionstherapie (EKT). |
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- Psychologische Tests
- Blut- und Urin-Labor
- Liquordiagnostik (Untersuchung von Nervenwasser) mit spezieller Analyse von Zellbestandteilen, die beim Absterben von Nervenzellen freigesetzt werden
- EKG- und Langzeit-EKG-Untersuchungen
- Röntgendiagnostik einschließlich Kernspin- oder Computertomographie des Gehirns
- Positronen-Emissionstomographie zur Darstellung des Gehirnstoffwechsels (PET)
- EEG-Untersuchungen
Das Behandlungsprogramm umfasst
- Psychiatrische, psychotherapeutische und allgemeinmedizinische Diagnostik
- Verhaltenstherapeutisch orientierte Einzeltherapie
- Individuell abgestimmte Pharmakotherapie der psychiatrischen Erkrankungen
- Kognitiv-verhaltenstherapeutische Therapie und Anwendung von Expositionsverfahren bei Angststörungen
- Kunsttherapie, Musiktherapie, Physiotherapie
- Ergotherapie
- Progressive Muskelrelaxation
- Sozialtherapeutische Gruppen, Soziale Beratung und Begleitung
- Training sozialer Kompetenzen und Fertigkeiten
Das Therapieangebot umfasst das gesamte Therapiespektrum psychiatrischer Krankheiten.
Zumeist werden Depressionen mittels einer modernen, leitliniengerechten Pharmakotherapie behandelt, weitere nicht-pharmakologische somatische Therapieverfahren werden in Abhängigkeit vom individuellen Krankheitsgebiet zum Einsatz gebracht, so z. B. eine Wachtherapie, die repetitive transkranielle Magnetstimulation sowie die Elektrokonvulsionstherapie zur Behandlung der schweren therapieresistenen Depression.
Je nach der Persönlichkeit der Patienten und der Art ihrer Störungen findet ein individuelles Therapiekonzept Anwendung. Die Basis ist die therapeutische Gemeinschaft im Zusammenleben der Patienten auf der Station im Kontakt mit einem psychotherapeutischen Team, das aus Ärzten, Psychologen, Sozialarbeitern, speziell ausgebildeten Co-Therapeuten und geschultem psychiatrisch-psychotherapeutischen Pflegepersonal besteht.
Die Aufnahme erfolgt über die Ambulanz des Hauses oder aufgrund einer Einweisung eines Arztes.
In der Lehre und Ausbildung
- betreuen wir Auszubildende zur Krankenschwester/ zum Krankenpfleger.
- bieten wir Student(inn)en der Medizin an, eine Famulatur oder einen Teil ihres Praktischen Jahres auf unserer Station unter intensiver Betreuung durch die Ärztinnen zu absolvieren.
- bieten wir Psychologen im Praktischen Jahr an, den psychiatrischen Teil ihrer Ausbildung zu absolvieren.
- bieten wir Student(inn)en der Medizin, Psychologie und Pharmazie die Möglichkeit zur wissenschaftlichen Arbeit und Promotion.
In der Forschung
betreiben wir intensive Forschung zu Depressionen und Angsterkrankungen sowie zur molekularen Psychopharmakologie. Einen Überblick über die wissenschaftlichen Aktivitäten der Station D1 und C1 finden Sie auf unserer Forschungshomepage. Unsere Forschungsaktivitäten umfassen einen translationalen Forschungsansatz von der Zelle bis zur funktionellen Bildgebung.



